Wäre es nicht wunderschön , wenn statt der Schienenfläche ein Park oder Wald allen zur Verfügung stehen würde ?

Wir möchten unseren Wunsch nach Wald statt Beton der Politik näher bringen. Umso mehr wir sind, umso wahrscheinlicher ist es, dass die Politik den Wunsch auch hört. Deshalb bitten wir um Eure Unterstützung.

Liebe Freunde, Nachbarn, Anrainer und Interessierte!

Wir haben einen mehr als 8 Hektar großen, unbebauten Raum mitten im 14. Bezik: Das Gelände des ehemaligen Penzinger Frachtenbahnhofs zwischen Ameisbrücke und Zehetnergasse. Als Frachtenbahnhof wird es seit vielen Jahren nicht mehr von den ÖBB genutzt. Irgendwann wird es wohl zur Disposition stehen, etwa für eine weitere städtebauliche Verdichtung. Platz ist dort ja für viele 1000 Wohnungen.

Wäre es nicht wunderschön , wenn statt der Schienenfläche ein Park oder Wald allen zur Verfügung stehen würde?

Wir möchten diese Idee gerne weiter verfolgen. Begründungen kann man viele finden: Naherholungsgebiet mitten in der Stadt, eine der allerletzten großen Freiflächen in der Stadt sollte auch frei bleiben - eine Jahrtausendchance für unsere Kinder und zukünftige Generationen, Klimaschneise vom Wienerwald in die Stadt, Sportmöglichkeiten mitten in der Stadt, Entsiegelung von alten Industrie-und Verkehrsflächen.

Man könnte auch negativ formulierte Gründe anführen: Hitzeinsel, wenn das verbaut wird gibt es neuen Verkehr, für den die bestehende Stadtstruktur nicht aufnahmefähig ist.

Wien ist anders. Leider was die Nachnutzung von Bahnflächen betrifft nicht so gut. Ein Beispiel wäre Berlin - Gleisdreieck. Wir wollen aber nicht auf andere verweisen, sondern hier und konkret eine grüne und öffentliche Nutzung dieser großen Fläche. Wir möchten unseren Wunsch nach Wald statt Beton der Politik näher bringen. Je mehr wir sind, umso wahrscheinlicher ist es, dass die Politik den Wunsch auch hört. Deshalb bitten wir um Eure Unterstützung.

Die ÖBB wollen angeblich jetzt nicht verkaufen oder darüber reden. Wenn man aber den Ablauf bei sonstigen größeren Freiflächen in Wien beobachtet, dann ist es zu spät wenn die ÖBB darüber reden wollen. Dann gibt es meist schon einen Deal und es geht um die Frage der Widmung. Je mehr, je höher, je besser. Für wen ? Jedenfalls ist es dann zu spät, dann kann man noch ein wenig dagegen sein aber hat kaum Chancen etwas zu erreichen.

Wir sind für einen Wald und nicht gegen irgend etwas. Einen Penzinger Stadtwald. Eine Klarstellung der Politik, dass dort keine Wohn- oder Geschäftswidmung erfolgen wird oder bereits jetzt zur Grünfläche umgewidmet wird.

Wer sind wir

Initiative Stadtwald14

Vertreten durch: Oskar Krampf
Penzingerstr.101, 1140 Wien

initiative@stadtwaldwien.at